29 Juni 2011 Kommentare deaktiviert

Innenarchitektur und Wohndesign

Planung eines WohndesignsDie Innenarchitektur umfasst die Gestaltung und Planung von Räumen, in denen Menschen sich wohlfühlen sollen. Sie umfasst die gestaltende, wirtschaftliche und gesamtheitliche Planung im Innern eines Neubaus, aber auch innenarchitektonische Veränderungen bei existenten Gebäuden. Dabei ist ihre Wirkungsstätte nicht nur ausgerichtet auf den Hausinnenbau, es fallen Läden, Ausstellungsläden, Restaurant, Praxen in das Gebiet der Innenarchitektur mit hinein. Kurz gefasst sind Innenarchitekten berufene Planer, für den privaten Wohnbereich oder für Geschäftsräume.

Innenarchitektur steht für Wohndesign und Kunst

Das Zusammenspiel von Farbe, Licht und Design sorgen für individuell eingerichtete Räume, egal ob im privaten oder geschäftlichen Bereich. Die Innenarchitektur ist mit einem Netzwerk vieler Branchen verbunden, wie die Einrichtungs- und Raumgestaltungsbranche oder Baubetriebe. Am Anfang steht die beratende Aufgabe, die in einem Gespräch herauskristallisieren soll, wie der Kunde sich seine Raum- und Farbgestaltung vorstellt, denn eine Wohnraumsanierung oder ein Neubau bezieht sich nicht nur auf Möbel oder Fußböden, auch die Fensteroptik wird mit eingeschlossen. Natürlich wird der Innenarchitekt sich ganz auf die Wünsche seines Kunden einlassen, ihm aber beratend zur Seite stehen.

Die Gestaltung von Innenräumen in die Hände eines Innenarchitekten geben

Es entstehen immer weniger Neubauten, aber dafür stehen der Umbau und die Modernisierung im Vordergrund. Diese umfassen den Innenausbau, die Beleuchtung, Materialien wie Fußbodenbeläge, Tapeten, Stuck oder Vertäfelungen. Selbstverständlich wird der Wunsch des Kunden berücksichtigt, was diese Materialien angeht. Aber die Aufteilung eines Raumes mit Möbeln und anderen Accessoires bleibt der Innenarchitektur vorbehalten bzw. dem Innenarchitekten. Denn er vermag die Räume “aufzuteilen und zu unterteilen”, dass ein harmonisches Konzept entsteht, in dem der Kunde sich wohlfühlt. Dabei braucht es nicht unbedingt eine neue Einrichtung, denn es kommt ganz allein auf die Aufteilung an, d.h. wie die Möbel zu dem Fußboden, vor allem aber auch die Wände dazu passen.

Die Kreativität und das technische Know how der Innenarchitektur nutzen

Denn damit hat man mit Sicherheit keine Ausstattung der Räume “von der Stange”. Harmonie lautet die Devise des Innenarchitekten, da wird es nicht passieren, dass eine wild gemusterte Tapete sich einigen muss, mit einer Couch die ebenfalls ein unruhiges Design hat. Auch bei der Fußbodenoptik wird sich alles harmonisch miteinander verbinden. Da muss ein blauer Teppichboden sich nicht mit einer roten Tapete duellieren. Diese Ästhetik und das Zusammenspiel von Komponenten, das ist Innenarchitektur. Wer Stuck liebt, aber eine total rustikale Einrichtung hat, dem wird der Innenarchitekt abraten, denn das ist ein Stilbruch der den Augen weh tut. Von der Planung bis zum Abnehmen der innerbaulichen Arbeiten, steht der Innenarchitekt dem Kunden zur Seite.

Studium der Innenarchitektur

Der Studiengang unterliegt der Abteilung für Design und Medien. Die Inhalte des Studiums in diesem Fach sind Begriffe wie Atmosphäre und Milieu, aber auch räumliches Wirken von Farbe und Licht. Meist muss ein Studium von acht Semestern absolviert werden. Die Berufsbezeichnung Innenarchitekt ist gesetzlich geschützt. Der Studiengang kann über Akademien oder Hochschulen absolviert werden. Voraussetzung für das Studium sollten mathematisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse sein, gleichwohl ein großes Empfinden an Kreativität und Ästhetik, gefolgt von einem räumlichen Vorstellungsvermögen. Um die Darstellung und Gestaltung ihrer Arbeit richtig umsetzen zu können, sollte der Anwärter zum Studium eine große Neigung zur Technik mitbringen.
Abbildung Urheber: Fotolia.com – Kaarsten

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